7 Tipps für Euer Training bei heißem Wetter

COME_Beitragsbild_KW30Training ist bei den aktuellen, sehr warmen Temperaturen nicht ganz einfach. Dann geht mal besser nicht ins Fitnessstudio oder? Es ist ja ohnehin viel zu warm. Die Antwort ist: NEIN! Frei nach dem Motto „no excuses“ finden auch wir, dass Hitze kein Grund ist, keinen Sport zu machen. Es gibt jedoch einiges zu beachten, wenn Ihr Euer Training effektiv gestalten und nicht den hohen Temperaturen zum Opfer fallen wollt. Mit unseren 7 Tipps kriegt Ihr das hin!

1. Viel Trinken
Die meisten wissen es bereits, wenn es warm ist, muss man gerade bei körperlicher Anstrengung mehr Flüssigkeit zu sich nehmen. Viele beachten jedoch nicht, dass der Körper beim Schwitzen auch wichtige Mineralstoffe verliert. Füllt Euren Speicher daher unbedingt auf! Am Besten eignen sich isotonische Getränke dafür.

2. Vitamine und Mineralstoffe
Nicht nur über das Getränk, sondern auch über die Ernährung könnt Ihr vor dem Training Vitamine und Mineralstoffe aufnehmen. Dadurch wirkt Ihr dem Verlust beim Training entgegen. Frisches Obst und Gemüse sind da die beste Wahl.

3. Eure Trainingszeiten
Wenn es möglich ist, dann passt Eure Trainingszeiten an. Im Sommer ist die beste Zeit für ein ausgiebiges Workout der frühe Morgen, dann sind die Temperaturen am niedrigsten. In den späten Abendstunden kühlt es zwar auch wieder etwas ab, aber so kühl wie morgens wird es erst spät.

4. Warmup!
Passt die Dauer Eures Warmups an die Temperatur an. Euer Körper braucht bei heißem Wetter nicht so lange, um die Betriebstemperatur zu erreichen. Dehnt also Eure Muskeln genügend und dann direkt ab an die Geräte oder Gewichte. Durch das verkürzte Warmup habt Ihr auch noch mehr Kraft für die eigentliche Trainingseinheit.

5. Slow down
Kurze Pausen sorgen beim Kraftsport für ein noch intensiveres Training, da die Muskeln weniger Zeit haben, sich zu regenerieren. So holt Ihr auch die letzten Reserven aus dem jeder Faser. Wenn es jedoch zu heiß ist, solltet Ihr Eure Breaks anpassen und längere Pausen einlegen, nutzt diese, um etwas zu trinken. Steigt erst wieder in die Übung ein, wenn Ihr sicher seit, dass Ihr das Set auch sauber ausführen könnt.

6. Gewicht reduzieren
Jeder, der öfter ins Studio geht, freut sich über jedes Kilo mehr, das er sich aufbürden kann. Aber immer mit der Ruhe! Bei 30° darf es auch mal nicht das knallharte Workout sein, dass Ihr sonst macht. Nehmt weniger schwere Gewichte und tastet Euch langsam an Euer sonstiges Niveau heran. Das Wichtigste ist: Hört auf Euren Körper. Wenn Ihr eine Übung nicht mehr kontrolliert ausführen könnt, dann schaltet lieber einen Gang zurück.

7. Suit up
Oder doch eher suit down. Denn Ihr unterstützt Euren Körper am Besten, wenn Ihr atmungsaktive Kleidung tragt und so viel Haut frei lasst, wie möglich. Hier heißt es: Weniger ist mehr. Eure körpereigene Klimaanlage läuft bei hohen Temperaturen nämlich zu Höchstleistungen auf und kann jede Unterstützung gebrauchen. Achtung: Bei schwülem Wetter funktioniert die Kühlung durch das Verdunsten von Schweiß nur bedingt, da die Luftfeuchtigkeit den Effekt stark abmildert.